Zurück zur Kontrolle – Die Schließmuskel-Rekonstruktion nach Morbus-Hirschsprung-Operationen

Kleine Patienten, große Themen – Kinderchirurgie im Gespräch by Kinderchirurgie Brandenburg

Episode notes

Die iatrogene Überdehnung des Analsphinkters während einer primären Pull-through-Operation bei Morbus Hirschsprung kann zu lebenslanger Stuhlinkontinenz und einem klaffenden Anus führen. Da diese anatomischen Defekte oft nicht auf herkömmliches medizinisches Management ansprechen, wurde eine neue chirurgische Technik zur Sphinkter-Rekonstruktion entwickelt. Bei diesem Verfahren werden mehrere langfristig absorbierbare Fäden verwendet, um den äußeren Schließmuskel zirkulär an der Darmwand zu fixieren und so den Analkanal zu verengen. Die Ein-Jahres-Ergebnisse dieser Methode sind vielversprechend: Patienten zeigten bei anorektalen Manometrien objektiv höhere Pressdrücke und verbesserte Werte auf der Baylor Continence Scale. Über die klinischen Daten hinaus berichte ... 

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Keywords
KinderchirurgieHirschsprungNeonatologie
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