Episode notes
In dieser Episode sprechen Dominik Gerst (Universität Duisburg-Essen) und Christian Wille (Universität Luxemburg) darüber, inwiefern Grenzen viel mehr sind als starre Linien auf einer Landkarte.
Ausgehend vom aktuellen Trend, Grenzen als ‘komplex’ zu beschreiben, fragen die beiden: Was bedeutet das eigentlich genau? Und was unterscheidet eine sogenannte komplexe Grenze von einer bloß komplizierten? Dabei geht es um Diskontinuität, Emergenz und um die Rolle verschiedener Akteure: von Menschen über Institutionen bis hin zu Technologien.
Im Gespräch wird deutlich, dass Grenzen nicht feststehen, sondern immer wieder neu hergestellt und erlebt werden. Die kulturwissenschaftlichen Grenzforscher diskutieren, wie man solche Prozesse untersuchen kann, ohne sie aber zu vereinfachen.
Die Episode gibt spannende Denkanstöße für alle, die sic ...