Kap Arkona Stories

Kap Arkona Stories

by Radio Kap Arkona

DIE OTTO WARBURG BANK IN DRANSKE | Wittow

Eine kurze Geschichte zur Künstlerbank "Otto Warburg" in Dranske [korr. Version]

HANS-FALLADA-BANK AM NORDSTRAND | Wittow

Heute erinnert neben dieser Bank über dem Nordstrand auf Wittow wenig an Hans Falladas Aufenthalte auf Rügen. Dabei bleibt diese Insel ein bedeutender Teil des Lebensweges, dieses bedeutenden deutschen Literaten, der sich durch ein sehr bewegtes Leben gelebt hat. Wie schrieb er über den Menschanschlag auf der Insel: "Wasser und Wind, ein unbeständiger, meist grauer Himmel, endloser rauer Winter und spätes Frühjahr, schwieriger Ackerbau, von Schiffbruch bedrohte Seefahrt haben die Bewohner dieser Halbinsel wohl wortkarg und rau, aber auch derben Späßen und lautem Gelächter geneigt gemacht." Naja, hören Sie am besten selbst.

DIE SCHILLING-BANK AM KAP ARKONA | Wittow

Der Name dieser Bank erinnert an den ersten Leuchtturmwärter am Kap, Christoph Heinrich Schilling, der hier zwischen – in etwa – 1830 und 1856 als Seenotretter viele Menschen unter Einsatz des eigenen Lebens von havarierten Schiffen rettete. Es gibt natürlich viel mehr über diesen Mann, Ehemann und Vater von sieben Kindern zu erzählen, aber dafür müssten Sie sich den Podcast anhören. In dem erkläre ich auch, warum Sie (doch offenbar völlig falsch) mit dem Rücken zu den Türmen sitzen. Nee, stimmt schon. Auch das erfahren Sie im Podcast.

Willkommen im Bunkermuseum Kap Arkona | museumsguide

Eine wirklich kurze Einführung in den Bunker und so...

Willkommen. ich bin Ihr Guide (Führer) | museumsguide

Herzlich willkommen im Bunkermuseum am Kap Arkona. Sie sind bei Ihrem Besuch in diesem Bunker, der ein Museum mit drei sehr verschiedenen Ausstellungen wurde, nicht allein gelassen. Ich stehe Ihnen als Ihr AudioGuide bei vielen interessanten Ausstellungsobjekten in allen drei Ausstellungen sehr gerne mit vielfältigen Informationen zur Verfügung. Im Moment befinden Sie sich noch im Eingangsbereich der ersten Ausstellung „Menschen Schiffe Schicksale“. Wo immer ich etwas zu erzählen habe, finden Sie ein Schild mit einem QR-Code, mit dem Sie mich rufen können. Die meisten Erläuterungen dauern zwischen 2 und 5 Minuten.

Menschen|Schiffe|Schicksale. Das erste Tableau | museumsguide

Sie erhalten Hintergrund-Informationen zur Ausstellung Menschen | Schiffe | Schicksale. Eine Zusammenfassung in gut 4 Minuten. Es wird sich im ersten Raum des Bunkers um Napoleon als Feind und Eroberer Europas drehen – um ihn zu schlagen kam wer? Russen. Unter anderem mit der Brigg „Dispatch“, die hier ganz in der Nähe sank. Links auf dem Tableau wird Ihnen die moderne Ostsee kurz vorgestellt und rechts gibt es einen kurzen Ausflug in die Unterwasserarchäologie, die natürlich viel mit Wracks zu tun hat.

Menschen|Schiffe|Schicksale. Unterwasserarchäologie | museumsguide

Archäologie, was das ist, ist klar: Das sind Wissenschaftler, die sich mit Funden am oder im Boden befassen. Unterwasserarchäologen sind so etwas Ähnliches. Sie befassen sich allerdings mit „ollem Kram“ unter Wasser – im Taucheranzug. Jeder Wrackfund muss heute von Unterwasserarchäologen untersucht werden, denn jeder Fundort stellt eine Zeitkapsel für sich dar. Zeitkapsel? Was soll das denn sein? Nun: Bei älteren Wracks aus Holz darf man nicht etwa erwarten, ein Schild mit dem Namen des gesunkenen Schiffes daran zu finden – oder etwa ein Schildchen mit dem Datum des Unterganges. Der Name des Schiffes ist aber wichtig. Er identifiziert das Schiff.

Menschen|Schiffe|Schicksale. Die Wrackkarte | museumsguide

Die Karte der Wracks ist (subjektiv) das wichtigste Ausstellungsstück - sind die in ihr verzeichneten Wracks doch der eigentliche Grund, dass hier am Kap Arkona Leuchttürme und Nebelsignalstationen gebaut wurden

Menschen|Schiffe|Schicksale. Wracks vor Rügen/Arkona | museumsguide

In den Gewässern zwischen Darß, Hiddensee und rund um Rügen liegen verdammt viele Schiffswracks – die hier ausgestellte Karte der Schiffsverluste zeigt um die 350 nachgewiesenen Wrack- oder Wrackrestfunde, aber das sind beileibe nicht alle. Denn da draußen sind wahrscheinlich mehr Schiffe untergegangen – vielleicht sogar viel mehr, mindestens wahrscheinlich weit über 500. Und mit ihnen ist eine unbekannte Anzahl von Männern von den Besatzungen gestorben.

Menschen|Schiffe|Schicksale. Über Napoleon | museumsguide

Lassen Sie uns einen sehr kurzen Ausflug auf Napoleon Bonaparte oder Kaiser Napoleon machen. Die Eckdaten vorab: 1769 auf Korsika geboren, 1821 auf St. Helena in seiner zweiten Verbannung gestorben. Bonaparte stieg während der Französischen Revolution schnell in der französischen Armee auf, da er großes militärisches Talent bewies. Erfolgreiche Feldzüge in Italien und Ägypten machten ihn in Frankreich ungemein populär. Dies ermöglichte ihm, 1799 die Macht in Frankreich zu übernehmen. Von 1799 bis 1804 war er zunächst Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 Kaiser der Franzosen. Kaiser wurde er nochmals, aber nur für 100 Tage im Jahre 1815.
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