Kap Arkona Stories

Kap Arkona Stories

by Radio Kap Arkona

Raum 2. Die 6. Flottille (ganzer Text) | museumsguide

In diesem Podcast dreht sich alles um die 6. Flottille der DDR-Volksmarine. In dieser 6. Flottille waren bis 1990 die sog. Stoßkräfte der Torpedo- und Schnellboote sowie Raketenschiffe der Volksmarine zusammengefasst. Hier hören Sie beide Teile zusammengefasst zu einem.

Raum 2. Der Mann in Rot | museumsguide

Der Mann in Rot oder besser Orange hat mit Kommunikation, also dem übergeordneten Thema dieses Raumes, nichts zu tun. Unter modischen Aspekten oder vom Tragekomfort einer modernen Funktionswäsche her ist der Anzug sicherlich kein Burner… Und schick war er vermutlich auch damals nicht. Er mag in den Augen heutiger Besucher seltsam ausgesehen haben, er mag sogar unangenehm zu tragen gewesen sein. Kein Gedanke an modernen Tragekomfort – aber er konnte Leben retten! Und das, nur das zählte damals.

Raum 2. Verrat durch ein Buch | museumsguide

Das Buch! Mit ihm ist eine ungeheuerliche Geschichte von Verrat verbunden, denn mit diesem Buch resp. mit einem einzigen Bild aus dem Buch wurde dem Klassenfeind im Westen in geradezu grandioser Art und Weise offenbart, dass und wo dieser hochgeheime Bunker am Kap gebaut wurde. Denn jeder Bunker, vor allem jeder neue Bunkerbau ist in jeder Armee der Welt erst einmal eine Geheimsache. Das gehört sich wohl so und muss aus Sicht der Militärs wohl auch so sein.

Raum 2. Moderne Elektronik „Made in GDR“ | museumsguide

Moderne Elektronik „Made in GDR“ hat es sehr wohl gegeben! Bei diesem eindrucksvollen und sehr modern aussehenden Elektronikturm aus den frühen 1980er Jahren handelt es sich um ein Trägerfrequenzsystem zur Übertragung von vielen Telefonkanälen auf einer einzigen Leitung. Das war damals das technische Nonplusultra und technischer Vorläufer von PCM. Das Kürzel PCM steht übrigens für Puls-Code-Modulation. Mittels PCM werden analoge elktronische Signale in digitale Signale umsetzt.

Raum 2. Kurzwellenempfänger EKD 100 | museumsguide

Dieser legendäre Kurzwellenempfänger EKD 100 aus DDR-Produktion wurde vor allem in folgenden Bereichen eingesetzt: Nachrichtendienste und NVA benutzten ihn, um weltweit den Funkverkehr zu überwachen. Der EKD 100 unterstützte nämlich mehrere Modulationsarten, die erlaubten, nicht nur Radiosendungen abzuhören, sondern auch militärische Signale, Morsecode und andere Kommunikationsarten. Daneben setzten DDR-Grenzschutz, Zoll und andere staatliche Einrichtungen das Gerät zur Überwachung des Funkverkehrs, insbesondere in Bereichen der Diplomatie und der Sicherheit ein . Der EKD 100 war auch bei Funkamateuren beliebt, obwohl er primär für professionelle Zwecke gebaut wurde.

Raum 2. SSB-Kurzwellen-Verkehrsempfänger EKV | museumsguide

Der SSB-Kurzwellen-Verkehrsempfänger EKV war ein bedeutendes Kommunikationsgerät der DDR, das sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich, insbesondere in der Seefahrt, weit verbreitet war. Dieses Kurzwellen-Gerät wurde in den späten 1970er und 1980er Jahren in der DDR vom Funkwerk Köpenick entwickelt und produziert. Obwohl es technisch noch nicht ganz auf dem Niveau westlicher Spitzengeräte gelegen haben mag – so mögen ein paar Wessis behaupten – überzeugte der EKV weltweit durch seine Zuverlässigkeit, Robustheit und seine Fähigkeit, über große Entfernungen hinweg Signale zu empfangen. Damit spielte er eine zentrale Rolle in der Sicherstellung der Kommunikation in der DDR, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

Raum 2. Drei Funkempfänger | museumsguide

Hier werden drei Funkempfänger EKD 100, EKD 300 und EZ 100 vom Funkwerk Köpenick gezeigt. In aller Kürze läßt sich über diese Geräte zusammenfassend sagen: Der EKD 100 war ein präzises und leistungsfähiges Gerät für die stationäre Funküberwachung und fand breite Anwendung in professionellen und militärischen Bereichen. Dieser Empfänger bot dem Anwender Weltspitzentechnik made in GDR. Der EKD 300 führte die Entwicklung weiter und bot durch digitale Steuerung und erweiterte Empfangsbereiche eine noch höhere Funktionalität. Der EZ 100 hingegen war ein bereits seit 1952 in der DDR produzierter und sehr vielseitiger tragbarer Empfänger, der besonders für mobile Einsätze von großem Nutzen war.

Raum2. Die obere Ebene | museumsguide

Auf dem erhaltenen Rest der oberen Ebene im Ausstellungsraum 2 finden Sie ausgesuchte Ausstellungsstücke, die im weitesten Sinne zu den Uniformen der Offiziere und Mannschaften der Vereinigten Ostflotten (Volksmarine, Rotbannerflotte und Polnische Marine) gehörten. Die ausgestellt Kamera Praktisix II ist tatsächlich ein Klassiker der Fotografiegeschichte. Bei der Praktisix II handelte es sich sozusagen um die „DDR-Hasselblad“ – nur war sie viel günstiger! Und wer fotografieren konnte, machte verdammt gute Bilder mit ihr.

Über geruhsame Schifffahrt - damals | museumsguide

Seezeichen sind von Schifffahrt nicht zu trennen. Wer die Bedeutung der Seezeichen für die Schifffahrt verstehen will, muss die Schifffahrt als Hintergrund kennen. Schifffahrt gab es schon immer. Fast immer. Aber schon lange. Seit 12.000 Jahren gibt es die Ostsee, kurz darauf kam der Mensch an ihre Gestade. Die Ostsee war damals noch ein See, denn der Durchbruch zur Nordsee sollte noch ein paar Tausend Jahre auf sich warten lassen. Und die Menschen kamen eher nicht zu Baden, sondern hier zu Siedeln und um Handel, später, als die Ostsee tatsächlich ein kleines Nebenmeer geworden war, sogar Fernhandel, zu treiben. Über Jahrtausende hat man den Wind als Antriebsmittel für Boote verwendet. Schifffahrt vor dem 19. Jahrhundert war Segelschifffahrt – und es war eine eher geruhsame Schifffahrt. Man hatte Zeit, denn man war von Wind, Wellen, Strömungen und zumindest im Mittelalter auch von viel Glück abhängig. Glück? Glück war, wenn man keinem Piraten in den Weg kam. Und Pirat konnte jedes Schiff sein, das größer oder besser bewaffnet war als das eigene.

Über Licht ansich | museumsguide

Licht spielt im Seezeichenwesen eine entscheidende Rolle, wie Sie beim Betreten dieses Raumes sicherlich schon auf den ersten Blick wahrgenommen haben. Nicht umsonst ist es hier so viel heller als in den anderen beiden Räumen. Licht ist für Seezeichen einfach super, denn man kann so vieles damit anstellen. Licht ist… kompliziert oder kann kompliziert sein, wenn man Physiker ist. Für uns Betrachter der Seezeichenausstellung reicht eine eher einfache Betrachtung. Für Seezeichen ist Licht, sind die Eigenschaften von Licht einfach prima… Verschiedene Lichtintensität wird vom Menschen als verschiedene Helligkeit empfunden, während die spektrale Zusammensetzung des Lichtes als Farbe wahrgenommen wird. Damit haben wir schon mal zwei Eigenschaften kennengelernt, die im Seezeichenwesen verwendet werden.
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