Wechselnde Pfade im Licht

Wechselnde Pfade im Licht

by Reinhard Pichler

Emotionale Vernachlässigung durch die Eltern!

Nehmen sich Eltern keine Zeit für ihr Kind, vernachlässigen sie es und bringen ihm zu wenig Liebe und Geborgenheit entgegen. Das kann sich sehr belastend auf die weitere Entwicklung von Kindern auswirken. Die Folgen der Vernachlässigung reichen von Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen bis hin zu körperlichen Schäden. Jedes Kind kann in seinem Leben das Opfer emotionaler Vernachlässigung werden. Jegliches Anzeichen, das auf eine emotionale Vernachlässigung schließen lässt, sollte zusammen mit einem Experten behandelt werden, der dabei helfen kann einen Ausweg aus dieser schwierigen Lage zu finden.

Wie Sie Enttäuschungen besser verarbeiten können!

Wie alle haben Erwartungen, wie sich Menschen verhalten oder wie Dinge sich in unserem Alltag entwickeln sollen. Da wir aber oft nicht die Kontrolle darüber haben, sind Enttäuschungen unvermeidbar. Eine Enttäuschung kann uns aber auch helfen, eine Täuschung zu entlarven. Wir glauben etwas und erkennen dann, dass wir uns getäuscht haben bzw. täuschen haben lassen. Somit beseitigt eine Enttäuschung eine meist schon längere Täuschung, die uns blind gemacht hat. Wir kennen nun die (manchmal auch harte) Wahrheit.

Geduld lernen - Wie Sie das Abwarten aushalten können

Sind Sie geduldig oder wollen Sie im Leben immer alles gleich und sofort? Können Sie abwarten, wenn es manchmal etwas länger dauert? Kommen Sie damit zurecht, wenn die Dinge nicht so laufen, wie Sie es sich erhofft haben? Laut Duden ist Geduld die „Ausdauer im ruhigen, beherrschten, nachsichtigen Ertragen oder Abwarten von Etwas“. Das Gegenteil von Geduld wären Gefühle wie Unruhe, Aggression, Verlangen etwas haben wollen. Wenn wir ungeduldig sind, erleben wir häufig Hilflosigkeit und fühlen uns überfordert. Aus dieser Ohnmacht heraus kann Wut und Aggression entstehen.

Narzisstische Erziehung: Wie Eltern Ihre Kinder zu Narzissten erziehen und wie Sie es vermeiden können

Typisch für eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung ist das Streben nach Anerkennung und Aufmerksamkeit. Hinter dem oft selbstverliebten oder arroganten Auftreten stehen meist Schmerz und Leid. Es gibt zwei Faktoren, die die Entwicklung zu einem Narzissten bei Kindern fördern: Wenn die Eltern selbst Narzissten sind und wenn sie ihren Kindern vermitteln, besser als andere zu sein. Um das Selbstbewusstsein von Kindern zu fördern ist es wichtig ihnen zu vermitteln, dass sie geliebt und wertgeschätzt werden. Sie über andere zu stellen ist hingegen keinesfalls förderlich. Die narzisstische Verhaltensweise dieser Kinder wirkt sich nicht nur auf das Familienleben aus, sondern kann sich auch auf ihre berufliche, soziale und private Zukunft negativ auswirken.

Wie Sie mit Besserwissern umgehen und Ihnen Ihre Grenzen zeigen können

In unserem Alltag kennen wir alle sicher eine speziellen Typen, der immer Recht haben und klüger sein möchte: der Besserwisser! Diese Personen wissen alles besser als der Rest von uns und teilen das auch kund. Sie können kaum den Mund halten und haben zu allem eine Meinung, auch wenn man nicht danach fragt. Menschen, die einen ständig belehren möchten, polieren mit Ihrer Besserwisserei ihr Selbstwertgefühl auf und kommen sich wichtig vor. Der Umgang mit einem Besserwisser erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl und Geduld.

Was tun, wenn der Expartner einem das Leben schwer macht?

Es gibt Menschen, die nach einer Trennung keine Ruhe geben. Zu klaren Ansprachen kann es im Grunde erst kommen, wenn die emotionalen Verletzungen überwunden sind. Solange der Schmerz noch tief sitzt und Rachegelüste das Gefühlsleben bestimmen, ist es eher unwahrscheinlich zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Die Leidtragenden bei solchen Streitigkeiten sind oftmals die Kinder. Sie haben Schwierigkeiten, sich an das neue Leben zu gewöhnen und nehmen die Eltern sehr verbunden wahr. Selbst wenn Sie noch so bemüht sind, mit Ihrem Partner zu verlässlichen Absprachen zu kommen, muss es nicht funktionieren.

Was tun bei Gruppendruck und Gruppenzwang?

Gerade in Gruppen entwickelt sich sehr schnell eine Dynamik, die einen dazu veranlassen kann sich anders zu verhalten als wenn man alleine wäre. In Gruppen fühlt man sich einfach stärker und traut sich somit auch mehr. Das ist der positive Effekt. Der negative Effekt dabei ist, dass wir uns in Gruppen auch leichter zu etwas überreden lassen. Gruppen erzeugen auch Druck. Daher ist eine kompetente und gut organisierte Führungskraft unerlässlich, um ein chaotisches Durcheinander zu verhindern und somit ein mittelmäßiges Ergebnis von der Mehrheit der Teammitglieder durch die Teamarbeit vollbracht wird.

Was passiert bei Traumatisierungen und Retraumatisierungen?

Unter Trauma oder Traumata wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Hingegen bedeutet eine Retraumatisierung eine Wiederholung bzw. erneutes Erleben eines psychischen, seelischen oder mentalen Traumas. Den einen, ganz klaren Weg aus der Traumatisierung gibt es nicht. Häufig ist eine Kombination verschiedenster Verfahren nötig, um eine dauerhafte Verbesserung und Heilung zu bewirken. Das kann ein längerer Weg sein, der auch immer mal wieder von Rückschlägen begleitet ist. Wichtig ist, sich mit dem Trauma auseinandersetzt und sich nicht vor Konfrontationen damit versteckt und zurückzieht. Nur so ist es möglich, das Trauma zu überwinden.

Wie Sie Ihren eigenen Körper annehmen und lieben lernen können!

Sich selbst zu lieben, ist ganz schön schwierig. Und sein Äußeres zu akzeptieren ist nochmal ein Stück schwieriger. Dabei liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben nicht etwa im Hinterherhecheln künstlich generierter Schönheitsideale, sondern im Annehmen des eigenen Körpers mit all seinen sogenannten Makeln. Damit Sie endlich Ihren eigenen Körper annehmen und lieben lernen können, sollten Sie schleunigst damit beginnen positiv von sich zu denken. Gedanken schaffen Bewusstsein – wenn Sie also ständig schlecht von sich selbst denken und überall nur Mängel an sich sehen, fangen Sie natürlich auch an sich das zu glauben.

Wie Sie mehr Ruhe beim Autofahren bewahren können!

Aggressionen im Straßenverkehr gehören leider zum Alltag vieler Autofahrer. Häufige und dauerhafte Stresssituationen können langfristige Folgen wie Unausgeglichenheit, Depression oder erhöhte Aggressionsbereitschaft haben. Außerdem wird das Immunsystem geschwächt und chronische Müdigkeit droht. Leider nehmen negative Menschen immer nur das Schlechte wahr und ziehen andere Menschen mit sich hinunter oder rauben ihnen die Energie. Der wichtigste Schritt ist zu erkennen, ob ein Mensch ausschließlich negativ ist oder nicht. Sollte dies der Fall sein, ist die Kunst, die eigene Positivität zu stärken und sich von Ihnen abzugrenzen und zu distanzieren.
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