Das Allerwerteste

Das Allerwerteste

by Julian Stünkel
Ich bin Julian - und das war Das Allerwerteste
Ihr Lieben, es wird Zeit: Das Allerwerteste macht eine etwas längere Pause. Vorher will ich euch aber noch erzählen, warum das so ist - und euch mit auf eine kleine Reise nehmen. Und zwar in die Zeit, in der der Podcast entstanden ist, wie er sich im Laufe der Monate entwickelt hat und was ich nach fast einem Jahr Das Allerwerteste gelernt habe. Zum Glück habe ich dabei einen ganz besonderen Co-Host an meiner Seite, der die Folge nicht nur auflockert, sondern eine ganz besondere daraus macht. Lehnt euch also zurück und hört dieses Mal eine etwas andere Geschichte: die Geschichte hinter dem Podcast. Danke, dass ihr dabei wart, zugehört habt und Das Allerwerteste ein Stück begleitet habt. Und wer weiß, vielleicht hören wir uns irgendwann wieder. Euer Julian
Ich habe drei Kinder - und führe eine Ehe über zwei Kontinente
Ina und ihr Mann führen eine Fernbeziehung über zwei Kontinente. Er lebt in Tansania – sie mit ihren gemeinsamen 3 Kindern in Deutschland. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem sozialen Projekt in Tansania. Aus einer Freundschaft wurde Liebe, später eine Familie. Heute führen sie eine Ehe, in der gemeinsame Monate die Ausnahme sind und der Alltag meistens getrennt stattfindet. Ina erzählt, wie sie diesen Spagat zwischen drei Kindern, Beruf, Familie und einer Ehe über tausende Kilometer erlebt. Warum sie manchmal froh ist, ihren Mann nicht um sich zu haben. Warum es trotzdem Momente gibt, in denen sie ihn schmerzlich vermisst. Und warum die Frage, ob sie irgendwann alle an einem Ort leben werden, bis heute offen ist. Eine Geschichte über Nähe trotz Distanz, zwei Lebenswelten – und eine Familie, die ihren eigenen Weg gefunden hat. Und natürlich die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Ina?
Ich dachte, ich brauche sie zum Leben – und zerbrach daran
Nils dachte, er hätte eine Frau gefunden, mit der alles passt. Die Beziehung begann intensiv und fühlte sich perfekt an. Doch mit der Zeit veränderte sich etwas: Er wurde immer unsicherer, verlor sein Selbstbewusstsein und merkte irgendwann, dass er sein eigenes Leben immer stärker nach dieser Beziehung ausrichtete. Als die Beziehung zerbrach, kam nicht die Erleichterung. Stattdessen folgte der Zusammenbruch. Nils entwickelte eine posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen und war mehr als drei Jahre nicht arbeitsfähig. In dieser Zeit musste er lernen, wieder Vertrauen in sich selbst zu finden, Grenzen zu setzen und sein eigenes Leben zurückzugewinnen. Eine Geschichte über emotionale Abhängigkeit, Selbstaufgabe und den langen Weg zurück zu sich selbst. Und natürlich die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Nils?
Ich musste operiert werden - und verlor mein altes Leben
Sabine führte ein ganz normales Leben: Sie arbeitete, kümmerte sich um ihre zwei Kinder und trieb regelmäßig Sport. Dann begann eine Odyssee aus Schmerzen, Untersuchungen und einer Operation, nach der nichts mehr war wie zuvor. Immer wieder hatte sie das Gefühl, dass niemand ihr glaubt. Heute lebt sie mit chronischen Beschwerden, Inkontinenz und einem Alltag, der sich komplett verändert hat. In dieser Folge erzählt Sabine von einem medizinischen Wendepunkt, der ihr Leben in ein Vorher und Nachher geteilt hat – und von einem Kampf, der bis heute nicht vorbei ist. Und natürlich beantwortet sie die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Sabine?
Ich habe mit zwei kleinen Kindern noch einmal studiert
Sasi stand mit Mitte 30 schon mitten im Familien- und Erwerbsleben als sie beschloss: Ich möchte beruflich noch mal komplett neu anfangen. In dieser Folge erzählt sie, warum sie ihren sicheren Berufsweg verlassen hat, wie sie den Spagat zwischen Familie, Studium und Arbeit gemeistert hat und weshalb sie in den schwierigsten Momenten trotzdem nie ans Aufgeben gedacht hat. Es geht um Zweifel, Schuldgefühle gegenüber den Kindern, die Unterstützung ihres Mannes und die Erkenntnis, dass sich manche Entscheidungen erst Jahre später wirklich auszahlen. Und natürlich um die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Sasi?
Ich habe mit 19 ein Grundstück gekauft - in Indonesien
Mit 19 kauft Hannah ein Grundstück auf der indonesischen Insel Lombok. Heute betreibt sie dort ein Hotel. In dieser Folge erzählt sie, wie aus einer Backpacking-Reise plötzlich ein eigenes Projekt wurde, warum sie die Idee nicht wieder verworfen hat und weshalb sie trotz aller Unsicherheiten einfach durchgezogen hat. Wir sprechen über Entscheidungen, deren Konsequenzen man noch gar nicht überblicken kann, über Bauen in einer fremden Kultur, über Vertrauen, Geduld und darüber, wie sich ein Leben entwickelt, wenn man einen Weg einschlägt, den kaum ein anderer aus dem Heimatland geht. Eine Geschichte über Mut, Zufälle und die Frage, was passiert, wenn man sich später nicht fragen möchte: Was wäre gewesen, wenn? Und natürlich erzählt uns Hannah: Was ist für dich das Allerwerteste?
Ich war Fußballprofi - bis mein Ehrgeiz mich stoppte
Jules Schwadorf war am Ziel seiner Träume: Er war Fußballprofi und schaffte es bis in die 2. Bundesliga. Dafür hatte er alles gegeben. Er wollte immer spielen – auch wenn sein Körper nach einer weiteren Verletzung noch nicht bereit war. Besonders wenn der Körper noch nicht bereit war. Jules war so ehrgeizig, dass er in den entscheidenden Momenten nicht runterfahren konnte. Bis es irgendwann nicht mehr ging. Am 30. Juni 2023 war sein letzter Tag als Profi. Einen Tag später begann sein zweiter Berufsweg – mit der Ausbildung zum Feuerwehrmann. Ein Beruf, den er schon als Kind im Kopf hatte. Und der ihm etwas gibt, das der Fußball nie konnte. Was das ist und was Jules heute über seinen Ehrgeiz denkt, hört ihr in dieser Folge. Und natürlich die Antwort auf die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Jules?
Ich habe meine Mutter gepflegt - bis zu ihrem Tod
Daniel hat seine Mutter 3 Jahre lang gepflegt – bis zu ihrem Tod. Zwischen Arbeit, Kontrollanrufen und dem ständigen Organisieren seines und ihres Alltags wurde diese Pflege für ihn irgendwann selbstverständlich. Keine Pflicht, sondern Teil seines Lebens.. Erst als seine Mutter stirbt, verändert sich alles: Die Aufgabe fällt weg, der Alltag verändert sich. Zurück bleibt eine Leere, die er so nicht erwartet hat. In dieser Folge erzählt Daniel, warum Fürsorge für ihn nie Last war, was der Tod seiner Mutter mit seiner eigenen Identität gemacht hat und wie er heute auf diese Zeit blickt. Und natürlich beantwortet er die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Daniel?
Ich bin nicht wie mein Vater - und das ist auch gut so
Oscar wollte nie so werden wie sein Vater. Sein Vater führte ein extremes Leben zwischen Erfolg, Abstürzen, Schulden und fehlender Ehrlichkeit. Schon als Kind musste Oscar die Konsequenzen davon tragen: kein Geld, keine Schule, ständige Unsicherheit. Und trotzdem bewunderte er ihn lange. In dieser Folge sprechen wir darüber, was es mit einem Menschen macht, wenn der eigene Vater gleichzeitig Vorbild und Warnung ist. Über Prägung, Beziehungsmuster, eigene Fehler — und den Versuch, bewusst ein anderes Leben zu führen. Eine Folge über Familie, Verantwortung und die Frage, ob man sich wirklich von den Dingen lösen kann, mit denen man aufgewachsen ist. Und der Frage: Was ist für dich das Allerwerteste, Oscar? Vater-Sohn-Beziehung, Familie, Kindheit, Prägung, Ehrlichkeit, Beziehungsmuster, Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Wunden, Podcast, Das Allerwerteste
Ich wollte als Frau in die Luftfahrt - 40 Jahre später war ich endlich da
Imke wollte schon als Kind in die Luftfahrt – und hat sich diesen Traum trotz Absagen, Umwegen und jahrelanger Zweifel nicht ausreden lassen. Mit Mitte 40 beginnt sie endlich die Ausbildung zur Fluggerätelektronikerin. Sie erzählt, wie es ist, sich über Jahrzehnte an einem Traum festzuhalten, bis man sich endlich traut, ihn in die Tat umzusetzen. Wie es sich anfühlt, als Frau in einem technischen Umfeld immer wieder unterschätzt zu werden. Und warum Beharrlichkeit oft unspektakulär aussieht – bis sie sich irgendwann auszahlt. Eine Geschichte über späte Traumverwirklichung, Durchhalten und die Frage, wie lange man an etwas glauben kann, das einem immer wieder verwehrt wird. Und natürlich: Was ist für dich das Allerwerteste, Imke?
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