
Episode notes
Du delegierst nicht und nennst es Qualitätsanspruch. Ist es das wirklich?
Jens und Nathalie reden über die Unternehmer und Führungskräfte, bei denen alles über den eigenen Tisch geht: jede Mail, jede Verhandlung, jede Entscheidung. Wann Kontrolle ein Werkzeug ist und wann sie nur beruhigt.
Warum fehlendes Vertrauen in andere meistens fehlendes Vertrauen in sich selbst ist. Warum der, der alles kontrolliert, nicht mehr im Griff hat, sondern mehr Stress - und irgendwann zum Flaschenhals wird, der das Wachstum bremst.
Jens erklärt, warum er jemandem, der „Ich lasse jetzt los“ sagt, nicht glaubt, wohl aber jemandem, der sagt, welche Aufgabe er an wen bis wann abgibt. Dazu die Frage, die hinter dem Festhalten steckt: Wer bin ich, wenn ich nicht mehr gebraucht werde?
Zum Schluss: eine Prüffrage für deine eigene Kontrolle, warum sich Abgeben am Anfang nicht gut anfühlen muss, und was du diese Woche abgeben kannst, ohne dass etwas kaputtgeht.
Die Themen der Folge:
00:00 Nicht delegieren und es Qualitätsanspruch nennen
01:00 Kontrolle als Werkzeug oder zur Beruhigung
02:04 Charakterzug oder erlernte Strategie?
04:21 Loslassen oder sich nur rausziehen?
05:02 Der Hauptfehler wachsender Firmen: keine sauberen Prozesse
05:59 Hat der Kontrolleur wirklich alles im Griff?
06:45 Rafa Nadal und die Wasserflaschen
07:31 Shoe Dog: Sag den Leuten, was du willst, und lass dich überraschen
09:28 Warum so viele an der Kontrolle festhalten
10:41 „Ich lasse jetzt los“ - warum Jens das nicht glaubt
13:42 Die Prüffrage: Prozess oder Person?
14:31 Kontrolle als Flaschenhals
15:44 Muss sich Abgeben richtig anfühlen?
16:44 Was du diese Woche abgeben kannst
Kennenlern-Gespräch: https://jenswolff.net/kennenlern-gespraech/
Website: jenswolff.net
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