Medienmonolog

Medienmonolog

by Sascha
Season 3
#37 - Der 6-Jahres-Rückblick
Am 03.04.2020 gab es die erste Podcastfolge. Seitdem ist viel passiert: Ein Abschluss in der Medienwissenschaft. Berufe und Jobs im Grafikdesign. Plötzlich Bock auf Arbeit mit Menschen haben. Psychologie berufsbegleitend studieren. Jetzt die Masterarbeit schreiben und ab Oktober klinischer Psychologe sein. In dieser Folge nehme ich dich mit durch meine letzten 6 Jahre, ich spreche mit dir über Inhalte aus dem Studium, über meine Liebe zur Wissenschaft, über Wissenschaftskommunikation und die Unsicherheit in der Gesellschaft.
Willkommen in Staffel 3
Trailer
Es ist Mai 2026 und ich begrüße dich herzlichst in meiner 3. Staffel des Podcasts „Medienmonolog“. Lehn’ dich zurück und lass dir kurz erklären, warum du hier bist.
Season 2
#36 - die queere Welt des Online-Datings
Folge vom 03.10.2025 „Was bedeutet Online-Dating für queere Menschen? Was funktioniert gut, was geht schief? Was erleben wir dort?“ Ein Gespräch über Online-Dating als queere Person, mit Wissenschaftler und Musiker Friedhelm Bruns, der – passend zum Thema – als schwuler cis Mann Teil der Folge ist. Gemeinsam teilen wir nicht nur Input aus Statistiken und Studien, sondern auch Erfahrungen: Eigene wie auch aus der Community. Besprochene Studien in dieser Folge: Castro, Á., & Barrada, J. R. (2020). Dating Apps and Their Sociodemographic and Psychosocial Correlates: A Systematic Review. International Journal of Environmental Research and Public Health, 17(18), Article 18. Rochat, L., Bianchi-Demicheli, F., Aboujaoude, E., & Khazaal, Y. (2019). The psychology of “swiping”: A cluster analysis of the mobile dating app Tinder. Journal of Behavioral Addictions, 8(4), 804–813. Sumter, S. R., & Vandenbosch, L. (2019). Dating gone mobile: Demographic and personality-based correlates of using smartphone-based dating applications among emerging adults. New Media & Society, 21(3), 655–673.
#35 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 2
Folge vom 20.04.2023 „Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“? Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin)Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?
#34 Männlichkeit und Mental Health - Live Stream - Teil 1
Folge vom 19.04.2023 „Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“? Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin) Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?
#33 - Queerness und Psychotherapie
Folge vom 01.06.2022 Welche Themen beschäftigen queere Menschen? Wieso suchen vermehrt queere Menschen Psychotherapie und weshalb passt Standard-Psychotherapie aus dem Lehrbuch oft nicht zu queeren Menschen? Gemeinsam mit dem Psychologen und angehenden Psychotherapeuten Silvio Olmedo-Paasch geht Sascha in dieser Folge auf die Spurensuche nach queerem Erleben. Sie sprechen über den Minderheitenstress, der durch Diskriminierung und Ausgrenzung entsteht und zu psychischem Leidensdruck führen kann. Es geht aber auch um die Einzigartigkeit queeren Daseins, um die vielfältige Art zu leben, um Selbstfindung und Wachstum im queeren und auch psychotherapeutischen Prozess. Die Mischung aus fachlichem Know-How und eigener queerer Perspektive verbindet diese zwei Welten: Die oft cisheteronormativ geprägte Psychologie und die normabweichende Queerness. Ein Ausgangspunkt, von dem aus die beiden gemeinsam Ideen, Wünsche und Befürchtungen äußern.
#32 - Du musst nicht alleine gesund werden!
"Ruf' doch mal beim Therapeuten an!“ - solche und andere Sätze hört man oft, wenn es darum geht, dass man sich um seine Gesundheit kümmert. Oft wird hierbei die Verantwortlichkeit, gesund zu bleiben oder gesund zu werden, dem jeweiligen Individuum zugeschoben. Dass in Sachen Gesundheit aber auch strukturelle oder soziale Aspekte zu berücksichtigen sind, geht oft unter. Hierbei muss nicht nur im großen, Politischen gedacht werden – man denke an Psychotherapieplätze oder Kostenübernahme durch Krankenkassen. Auch im betrieblichen Kontext landet die Verantwortung, gesund und stressfrei zu sein, oft beim Arbeitnehmer selbst. Dass Arbeitgeber*innen aber genauso Verantwortung dafür (mit)tragen, damit die Arbeitnehmerinnen gesund und stressfrei bleiben können, wird oft vergessen. Diese Folge ist ein Monolog als Erinnerung, dass unsere Gesundheit nicht nur alleine unsere Aufgabe ist.
#31 - Wir lernen jetzt online!
Folge vom 15.08.2021 In der heutigen Folge ist Sascha ausnahmsweise nicht alleine, sondern hat seine Kommilitonin Lisa zu Gast. Seit einigen Monaten bzw. knapp einem Jahr sind die beiden über eine Fernuniversität am Studieren und das bedeutet vor allem Eines: Viel Zeit online. Online Vorlesungen und Seminare, digitale Bücher zum Lesen, hochzuladende Hausaufgaben u. v. m. Nicht ganz das, was man von der Schule oder auch der staatlichen Universität mit großen Hörsälen und vielen Studierenden gewohnt ist. Mit dieser Erfahrung zum Anlass sprechen die Beiden über diese Form der Bildung, über Stärken und Schwächen einer digitalen Lehre und über eigene Erfahrungen, die das Thema Studium und Bildung angehen. Wer mehr über Lisa erfahren möchte, kann ihr auf Instagram folgen: @liselottes_gedankenreise. Vielen Dank, dass du dabei warst!
#30 - Sind Internetfreunde echte Freunde?
Folge vom 12.08.2021 "Internetfreunde sind keine echten Freunde!" heißt es oft. So hörte es auch Sascha in seiner Jugend oft genug. Aber es ergab einfach keinen Sinn. Warum sollten Internetfreunde keine echten Freunde sein? Man lernt sich kennen, tauscht sich aus, unternimmt Dinge - gemeinsam Zocken statt Schwimmen gehen. Aufgrund dieses Unverständnisses geht er dieser Aussage also auf den Grund. Medienwissenschaftlich. Psychologisch. Philosophisch. Wie gewohnt eben interdisziplinär. Allem Voran die Frage: Was ist Freundschaft überhaupt? Welche Aspekte einer Freundschaft sind so fundamental, dass das Internet sie nicht gewährleisten kann? Oder gibt es da eigentlich gar keine nennenswerten Unterschiede und die Ablehnung von Internetfreundschaften hat ganz andere Gründe?
#29 - Über Gewohnheiten und was wir brauchen
Folge vom 01.08.2021 In dieser Folge geht Sascha mit philosphischen aber auch psychologischen Gedanken der Frage nach, wieso wir oft tun, was wir tun. Egal, ob es uns bewusst ist oder ob es uns gut geht. Dass wir oft Dinge tun oder Dinge wollen, die vielleicht gar nichts mit unseren eigentlichen Bedürfnissen zu tun haben. Angestoßen durch ein Reel von @psychotrainment auf Instagram, in dem Psychologin Annika darüber spricht, dass Kinder oft Dinge wollen, die gar nicht oder nicht direkt mit den eigentlichen Bedürfnissen, die dahinterliegen zu tun haben. Ein Monolog darüber, wie wir morgens Kaffee trinken, ohne darüber nachzudenken. Wie wir Netflixen und der Realität entfliehen, ohne darüber nachzudenken. Wie wir oft im Autopilot handeln und ein durch Gewohnheiten und Erfahrungen gesteuertes Leben führen.
1 of 4