Das Haus, an dem du ewig baust
Ein Regal voller guter Bücher. Ordner von Kursen. Eine App, die dich jeden Morgen erinnert. Und trotzdem dieser Gedanke an einem ganz normalen Abend: Ich arbeite seit zwanzig Jahren an mir — warum bin ich immer noch nicht da? In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen an sich arbeiten und bei sich ankommen. Zwei Bewegungen, die sich zum Verwechseln ähnlich anfühlen und in völlig verschiedene Richtungen gehen. Das ist keine Abrechnung mit Selbstentwicklung. Ich lebe davon und ich glaube daran. Aber ich sehe seit Jahren Frauen vor mir sitzen, die alles wissen, was man wissen kann — und sich trotzdem nicht ausstehen können. Und ich glaube, das liegt nicht daran, dass ihnen noch etwas fehlt. Es liegt am Motor. Du erfährst, warum ein Weg, der aus Selbstablehnung startet, kein Ziel haben kann, woran du merkst, ob du aus Neugier greifst oder aus Mangel, und warum all das Wissen nie das war, was dir gefehlt hat. Eine Folge für jede Frau, deren Regal voll ist und die trotzdem noch auf die Erlaubnis wartet, endlich anzukommen. Katja Koppe Artist & Mind Mentor http://instagram.com/mumpart