Ghüdercast

Ghüdercast

by Ghüder (Sean & Brügger)
Season 2
Andreas Trash Band - Bis a Bode
Explicit
Trash Band trifft Ghüdercast, das passt so gut, dass man fast denkt, es war geplant. Drei junge Frauen sprechen mit zwei 40-jährigen Herren über hängende Brüste, Mutterschaft und gesellschaftliche Erwartungen. Das war für alle so anstrengend, dass es die erste Pinkelpause in der Ghüdercast-Geschichte brauchte. Als alle dann pünktlich zurück waren, haben wir uns selbstverständlich noch über das Wetter unterhalten und darüber, weshalb eine gute Lüftung im Bandraum allgemein unterschätzt wird.
Coco Elane - come over bb
Booty-Call, Liebeslied oder doch einfach Booty-Kummer? Diese Frage stellen wir Coco Elane gleich zu Beginn und die Antwort ist, wie alles bei dey, alles auf einmal. Der Song ist pure Late-Night-Energie: geschrieben, recorded und produziert von Coco Elane höchstpersönlich, ohne Kompromisse und ohne die Producer-Arschlöcher, die einem Lyrics und Melodien einfach über Nacht klauen und weitergeben. Wir reden über Gefühle, Liebe, Fashion und darüber, ob Kunst überhaupt existiert, wenn sie nicht gleichzeitig mit dem Leben passiert.
Season 1
ApplEpie - Love Train
Simu spielt gefühlt jedes Instrument, das ihm in die Hände fällt – und das hört man. Wir reden über seine Malerei und wie die zu seiner Musik steht, über Zugfahrten, die zu Songs werden, und über "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt", dessen Soundtrack nicht nur Simu inspiriert hat. Ausserdem diskutieren wir darüber, ob es wirklich so eine gute Idee ist, sich ein Alter Ego für die Bühne zuzulegen.
Beat-Man - Slave To The Phone / Coco Grace
Wir geniessen gemeinsam ein Guinness und Beat Man erzählt vom Fahren auf Tour, von Rock'n'Roll, der überall auf der Welt funktioniert, und warum diese Kraft nach wie vor da ist. Wir tratschen über gemeinsame Bekannte, durchfahren auch ernsthafte Momente und reden über das Leben auf der Strasse. Irgendwo zwischen Tour-Anekdoten kommen wir auch auf die Frage, ob Authentizität eigentlich das Gegenteil von Kunst ist. Hier sitzt jemand, der das Spiel schon lange macht – und immer noch weiss, warum.
Wolfer - Your Glory
Es wurde zwar nicht ganz 3 Uhr morgens, aber wir hatten definitiv noch einen heiteren Abend zusammen. "Your Glory" ist einer von diesen Songs, die dir tagelang im Kopf rumschwirren – und Wolfer erzählt uns, wie sowas entsteht. Wir lästern über Lester und Carol, reden über Höhen und Tiefen des Lebens und warum die beste Musik oft genau dort entsteht, wo's richtig scheisse läuft. Ausserdem klären wir endlich, wer in der Band ständig wem die Instrumente ausleiht.
Sunnig Aar - Im Juli
Nichts verbindet mehr als ein gemeinsamer Coiffeur-Besuch in den frühen Morgenstunden – ausser vielleicht ein Gespräch über den feinen aber wichtigen Unterschied zwischen Lapsteel und Pedalsteel. Sunnig Aar erzählt uns, wie sein Song "Im Juli" entstanden ist, warum Geburtstage gleichzeitig todlangweilig und verdammt inspirierend sein können und wie man im eigenen Wohnzimmer Musik produziert, ohne die Nachbarn zu vergraulen. Dazu gibt’s Geschichten aus dem Berner Oberland, die man so nur hört, wenn man wirklich zuhört.
Aino Salto - Mother Mushroom
Sean klärt Aino darüber auf, wie die Müllentsorgung in ihrem Quartier wirklich funktioniert – und von da gehts direkt zu Klimakipppunkten. Wir tauschen Wandertipps aus, reden über Utopien und darüber, wie ein Album genau wie unser Klima einen Point of No Return haben kann. Aino verrät uns, wie man durch One Direction Songs zu akzentfreiem Englisch kommt, warum Pilze so unglaublich faszinierend sind und was das alles mit "Mother Mushroom" zu tun hat. Ach ja, und es geht auch um Love Songs – weil sich am Ende trotzdem immer alles um Liebe dreht, oder?