
Note sull'episodio
Das beste Energiekonzept nützt nichts, wenn der Kunde nach drei Minuten wegen der Datenmasse abschaltet. Genau hier setzt CPI Release 3.1.0 an: es schlägt die Brücke zwischen komplexer thermischer Simulation und verständlicher Kundenkommunikation.
In dieser Folge nehmen wir das Update unter die Lupe:
- Neuer Kurzbericht "Ergebnisse im Überblick": Ein One-Pager mit Standort, Technologiegruppen, Energiebedarf und CO₂-Ausstoß – inklusive eingängigem Diagramm zum Anteil erneuerbarer Energien. Primärenergie und Primärenergiefaktor stehen jetzt direkt nebeneinander in den Diagrammen.
- Neue Referenzgrößen: Zwei zusätzliche Eingabefelder für Menge und Einheit (max. 15 Zeichen) werden projektfest gespeichert.
- Pufferbeladung als neuer Standard: Bei neu angelegten Kesseln und E-Heizern wird der Pufferspeicher jetzt standardmäßig beladen. Das reduziert Takten und Start-Stopp-Verluste und steigert den Kesselnutzungsgrad messbar. Wichtig: Bestandsprojekte werden auch automatisch umgestellt – dies kann vom Nutzer aber manuell angepasst werden an den Kesseleinstellungen.
- Excel-Import gestrichen: Lastprofile müssen jetzt zwingend als CSV importiert werden, um versteckte Formatierungen, Makros und Metadaten als Fehlerquelle auszuschließen.
- Neuer Plausibilitätscheck für Wetterdaten: Verhindert künstlich überhöhte Erträge bei PV und Solarthermie durch fehlerhafte Wetterdatensätze. Zusätzlich behoben: ein Berechnungsfehler bei der minimalen Kesselleistung im Brennwertbetrieb; Warntexte bei Lastunterdeckung sind jetzt schwarz statt rot.
CPI Release 3.1.0 liefert nicht nur ein schärferes Vertriebswerkzeug, sondern sorgt auch dafür, dass das Zahlenfundament dahinter absolut belastbar ist. Eine Denkaufgabe zum Mitnehmen: Wie viele ältere, vermeintlich rentable Projekte basierten unwissentlich auf überhöhten Sonnenstunden – und lohnt sich eine Neuberechnung mit den aktuellen Standards?
