
Note sull'episodio
Der Bunker, den Sie gerade betreten haben, wurde von 1979 bis 1986 als Führungsbunker der 6. Flottille der Volksmarine der DDR gebaut.
Dieser Führungsbunker ist bitte nicht zu verwechseln mit dem von Adolf Hitler in Berlin. Der war berühmter, und das war 1945, also 45 Jahre früher.
Der gesamte Bunkerkomplex setzt sich aus 13 Räumen, genauer aus zwei großen Bunkerräumen, einem mittelgroßen Bunkerraum und 10 deutlich kleineren Räumen zusammen. Die beiden großen ehemaligen Bunker- und jetzigen Ausstellungsräume sind ca. 32 Metern lang, 7 Metern breit und 8 Meter hoch, weisen also Ausstellungsflächen von 224 m² auf. Sie beinhalten die Ausstellungen „Schiffe Menschen Schicksale“ und die „Seezeichen“-Ausstellung. Der Raum, in dem Sie sich gerade befinden, war gemeinsam mit dem gegenüberliegenden kleineren Raum in der Bunkerzeit für die Führungsgruppe der sowjetischen Baltischen Rotbannerflotte reserviert – Russen waren allerdings nie anwesend.
Der andere große Bunkerraum (der Raum Nummer 3) diente als operatives Zentrum.
Der zwischen den beiden großen Räumen liegende mittelgroßen Bunkerraum weist eine Länge von nur 21,25 m bei gleicher Breite und Höhe wie die anderen beiden auf und diente als Fernmeldebunker.
