ON AIR – Grenzkomplexitäten

ON AIR – Grenzkomplexitäten

ON AIR – UniGR-Center for Border Studies por UniGR-Center for Border Studies
T2 · E3
5 feb 2026
38:00

Notas del episodio

In dieser Episode sprechen Dominik Gerst (Universität Duisburg-Essen) und Christian Wille (Universität Luxemburg) darüber, inwiefern Grenzen viel mehr sind als starre Linien auf einer Landkarte.

Ausgehend vom aktuellen Trend, Grenzen als ‘komplex’ zu beschreiben, fragen die beiden: Was bedeutet das eigentlich genau? Und was unterscheidet eine sogenannte komplexe Grenze von einer bloß komplizierten? Dabei geht es um Diskontinuität, Emergenz und um die Rolle verschiedener Akteure: von Menschen über Institutionen bis hin zu Technologien.

Im Gespräch wird deutlich, dass Grenzen nicht feststehen, sondern immer wieder neu hergestellt und erlebt werden. Die kulturwissenschaftlichen Grenzforscher diskutieren, wie man solche Prozesse untersuchen kann, ohne sie aber zu vereinfachen.

Die Episode gibt spannende Denkanstöße für alle, die sich für die Grundlagen der Grenzforschung interessieren und mehr über das Potential des Komplexitätsbegriffs erfahren wollen.

Weiterführende Literatur:

Wille, C. / Gerst D. (2026): Rethinking Complexity in Border Studies. https://doi.org/10.1080/08865655.2026.2633123

Wille, C. (2025): Towards a New Departure in Border Studies? A Comment on the Increasing Talk of Complexity ⁠https://hdl.handle.net/10993/63822⁠

Gerst, D. (2024): Seeing Like a Complex Border: On the Methodology of Complexity-Oriented Border Research ⁠https://doi.org/10.5771/9783748922292-83⁠

Wille, C. (2024): Grenzen als horizontaleGeographien? Perspektiven für synthetische Betrachtungen am Beispiel des Complexity Shift in der Grenzforschung ⁠https://hdl.handle.net/10993/55701⁠

Wille, C. (2024): Border Complexities. Outlines and Perspectives of a Complexity Shift in Border Studies ⁠https://hdl.handle.net/10993/55332⁠

Mehr Info: ⁠⁠Dominik Gerst⁠

Mehr Info: ⁠⁠Christian Wille

Palabras clave

Border Studies