Studiengang zur Geschichte des Kommunismus

Studiengang zur Geschichte des Kommunismus

por Studiengang Kommunismus
Modul #15 Vorlesung: Aufbau der KPD und die III. Internationale
Das Modul behandelt die von tiefen Erschütterungen geprägte revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland. Ausgehend von Niederlage im Ersten Weltkrieg und den ungelösten Aufgaben der Novemberrevolution werden die Kräfteverhältnisse beleuchtet, die zur Gründung der Dritten Internationale führten. Die Kommunistische Internationale und der III. Weltkongress bilden dabei zentrale Bezugspunkte für die Orientierung der KPD. Im Mittelpunkt stehen die Formierungsphase der KPD zwischen 1919 und 1923, der Kampf gegen Konterrevolution, Kapp-Putsch und Regierung Cuno sowie die politischen und sozialen Krisen der Weimarer Republik.
Modul #12 Referat: Lenins "Staat und Revolution" (mit Arnold Schölzel)
Im Sommer 1917 - in der Zwischenphase zwischen Februar- und Oktoberrevolution in Russland - schrieb Lenin in einer Laubhütte in Finnland sein Werk "Staat und Revolution". Dabei stellt er die Entwicklung des Staatsverständnis bei Marx und Engels während ihres Wirkens heraus und leitet wichtige Schlussfolgerungen für die revolutionäre Situation in Russland ab. Vor allem geht es darum, die Marx'sche Erkenntnis von der Zerschlagung des bürgerlichen Staates und seine Ersetzung durch die Diktatur des Proletariats gegen den Opportunismus in der Sozialdemokratie zu verteidigen und den russischen Revolutionäre ihre Aufgabe klar zu machen. Für unser Referat zu Lenins "Staat und Revolution" konnten wir Arnold Schölzel gewinnen. Er studierte Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und promovierte und lehrte auch in diesem Fachgebiet. Er ist unter anderem Mitglied der DKP und war lange Zeit Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt. Gehalten am: 24.07.2026 Mehr Infos zum Studiengang auf: https://studiengang-kommunismus.de
Modul #14 Vorlesung: Linksradikalismus und III. Internationale
Das Modul widmet sich Lenins Schrift Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus und ihren Schlussfolgerungen aus Revolution und Bürgerkrieg. Im Mittelpunkt stehen die Bestimmung des Bolschewismus als Produkt konkreter Klassenkämpfe, der Kampf gegen Sektierertum und Opportunismus sowie Fragen von Partei, Klasse und Führung. Behandelt werden Übergangsformen zur proletarischen Revolution, Mehrheitsgewinnung und Bündnispolitik. Der III. Weltkongress der Kommunistischen Internationale markiert den Übergang zu einer strategisch reflektierten, massenorientierten Politik und bildet den historischen Rahmen des Moduls. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-14
Modul #13 Vorlesung: Novemberrevolution
Das Modul behandelt die revolutionäre Krise in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs. Ausgehend von der Erschöpfung des Landes, den massenhaften Antikriegsbewegungen und der Delegitimierung des kaiserlich-imperialistischen Regimes wird die Zuspitzung der Lage nachgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen der Januarstreik 1918, die Niederlage von Imperialismus und Militarismus sowie die Novemberrevolution mit Sturz der Monarchie, Rätestrukturen und Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte. Der Kampf revolutionärer Kräfte, die Gründung der KPD und die Niederlage der Arbeiterklasse bilden den Abschluss. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-13
Modul #12 Vorlesung: Oktoberrevolution
Das Modul behandelt die revolutionäre Phase von der Februarrevolution bis zur erfolgreichen sozialistischen Oktoberrevolution sowie die erste Phase des folgenden Bürgerkrieges. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Krise des Zarenreichs und der Lage der russischen Arbeiterklasse spitzen sich die Kämpfe der Arbeiterbewegung zu. Im Mittelpunkt stehen der Sturz des Zarismus, die Doppelherrschaft von Sowjets und provisorischer Regierung sowie Lenins Rückkehr nach Russland und seine die Aprilthesen. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-12
Modul #11 Referat: J.A. Hobson Kritik am Parasitismus des Imperialismus
Hobson war einer der zentralsten Quellen für Lenins Imperialismusbroschüre und taucht in der Schrift immer wieder auf. Anhand von Hobson werden wir uns vertieft mit dem Parasitismus des Imperialismus auseinandersetzten. Gehalten am 29.03.2026 Mehr Infos zum Modul auf: https://studiengang-kommunismus.de/modul-11
Modul #11 Vorlesung: Lenins Imperialismustheorie
Der Weltkrieg und der Verrat der Führung der Arbeiterbewegung warfen die Frage nach den Ursachen und der Analyse des Kapitalismus mit Wucht auf. In die bereits entstandene Imperialismusdiskussion schaltete sich Lenin mit einer sowohl theoretischen als auch agitatorischen Schrift ein, die bis heute wichtiger Bezugspunkt und zugleich umstritten ist. Das Modul behandelt, in welcher Debatte die Schrift entstand, welche anderen Analysen es gab und was die wichtigsten Inhalte sind. Wir reißen an, welche Diskussionen auf Lenins Schrift folgten. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-11
Modul #10 Referat: Das deutsche Monopolkapital und die Genese des Faschismus 1890-1923
Im Referat wird nachgewiesen, wie die Bourgeoisie bewusst nach Formen des Faschismus suchte, lange bevor der Faschismus existierte. Der Verrat der Sozialdemokratie und die Radikalisierung des wilhelminischen Konservatismus am Vorabend des Ersten Weltkrieges trugen dabei erheblich zur Entfaltung faschistischer Potentiale bei. Ziel des Referates ist den Prozess von Alldeutschen Verbänden, zur Militärdiktatur im Weltkrieg, bis hin zum blutigen weißen Terror der Nachkriegsjahre nachzuzeichnen. Gehalten am 15.02.2026 Mehr Infos zum Modul auf: https://studiengang-kommunismus.de/modul-10
Modul #10 Vorlesung: Erster Weltkrieg und Verrat
Die Entstehung des Imperialismus musste zwangsläufig zu einem großen Krieg führen, in dem die rivalisierenden Mächte kämpfen. 1914 stellt einen Wendepunkt sowohl für die Herrschenden als auch für die Arbeiterbewegung dar. Verrat der Sozialdemokratie, Massenabschlachten. Auf Krieg und Elend folgen Revolution und das Verschwinden ganzer Staaten. In diesem Modul geht es zunächst darum, warum der Krieg von einer starken Arbeiterbewegung nicht verhindert werden konnte und wie es zum Zusammenbruch der II. Internationale kam. Die Veränderungen der deutschen Sozialdemokratie stehen im Zentrum, auch als Vorbereitung für die KPD-Gründung, die in einem späteren Modul behandelt wird. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-10
Modul #9 Vorlesung: Was tun? Lenin zur Parteifrage
Die Entwicklung des Kapitalismus zum Imperialismus führten zu einer Verschärfung des Klassenkampfs und damit auch zu neuen Bedingungen und Herausforderungen für die Arbeiterparteien. Das russische Proletariat in seinem Kampf gegen den extrem repressiven Zarismus war zu einer tiefen Befassung mit der Parteifrage gezwungen. Lenins Werk „Was tun?“ ist ein Meilenstein für die Bildung neuer Kampforganisationen. Und zugleich eine wichtige Auseinandersetzung mit anderen Auffassungen und deren Wirkungen. Das Modul behandelt sowohl das Werk als auch die damalige Debatte. Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung: https://studiengang-kommunismus.de/modul-9
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