Gleisgeflüster

Gleisgeflüster

por Andreas Kraniotakes
Temporada 2
SEXUALISIERTE GEWALT in der Jugendhilfe: Zwischen Opferschutz und Täterarbeit (mit Ludwig Lüdenbach)
Explícito
Content-Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie über sexuell grenzverletzendes Verhalten. (S02|F11) Wie können Fachkräfte sexualisierte Gewalt klar benennen, ohne einen Menschen auf sein Verhalten zu reduzieren? In dieser Folge spricht Andreas Kraniotakes mit Ludwig Lüdenbach. Ludwig arbeitet seit 2005 als Systemischer Supervisor und Coach, ist Systemischer Kinder- und Jugendtherapeut sowie Traumatherapeut und seit 2009 Geschäftsführer von focus. Zu seinen Schwerpunkten gehören die therapeutische Arbeit mit traumatisierten und sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen sowie die Beratung und Fortbildung von Fachkräften und Institutionen der Jugendhilfe. Im Gespräch geht es darum, warum Verstehen nicht Entschuldigen bedeutet, weshalb Sexualaufklärung zum Opferschutz gehört und wie Traumafolgen, Bindung und sogenannte Deliktkreisläufe grenzverletzendes Verhalten beeinflussen können. Eine Folge über klare Grenzen, wirksame Prävention und die Verantwortung, Betroffene zu schützen und jungen Menschen Wege aus gewalttätigem Verhalten zu eröffnen. Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/ Mehr zu Ludwig Lüdenbach: Website: http://www.system-im-focus.de/ Hilfsangebote: DGfPI e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V.) https://dgfpi.de/
GEWALT in der sozialen Arbeit: Wie Fachkräfte handlungsfähig bleiben (mit Andreas Sandvoß)
(S02|F10) Was bedeutet professioneller Umgang mit Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe? Und wie können Fachkräfte handlungsfähig bleiben, ohne in Härte, Machtkämpfe oder reine Kontrolllogik zu rutschen? In dieser Folge Gleisgeflüster spricht Andreas mit Andreas Sandvoß über Gewalt, Deeskalation, konfrontative Pädagogik und die Frage, was junge Menschen mit herausforderndem Verhalten wirklich brauchen. Andreas Sandvoß ist Sozialpädagoge, Gründer von SyDeMa® – dem Institut für systemisches Deeskalationsmanagement – und Geschäftsführer des Zentrums für konfrontative Pädagogik. In der Folge geht es um Gewalt nicht als Schlagzeile, sondern als professionelles Arbeitsfeld: um Respekt, Haltung, Körpersprache, Mimik, Grenzen, Selbstschutz und die Frage, warum Deeskalation viel früher beginnt als in dem Moment, in dem es körperlich wird. Andreas Sandvoß erzählt von seinen Erfahrungen in Gefängnis, Schule, Jugendhilfe, Psychiatrie, Behörden und anderen Arbeitsfeldern, in denen Menschen täglich mit Aggression, Druck und Krisen konfrontiert sind. Es geht um Polizei und Jugendhilfe, um Gewaltstatistiken und mediale Wahrnehmung, um Einsparungen im sozialen Bereich, Schulverweigerung, überforderte Systeme und junge Menschen, die oft schon viele Abbrüche erlebt haben, bevor sie überhaupt in einer Maßnahme ankommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Regeln, Autorität und Konsequenz gestaltet sein müssen, damit sie nicht beschämen oder brechen, sondern Beziehung, Orientierung und Sicherheit ermöglichen. Andreas und Andreas sprechen außerdem über konfrontative Pädagogik, über ihre Missverständnisse und Grenzen, über körperliche Präsenz, Support-Systeme, Sicherheitslogiken, DOKI und darüber, warum Fachkräfte ihre eigenen Trigger, Werte und biografischen Erfahrungen kennen sollten, bevor sie versuchen, andere Menschen durch Konflikte zu begleiten. Eine Folge über Gewalt, ohne Gewalt zu romantisieren. Über Klarheit, ohne Härte zu feiern. Über Haltung, ohne einfache Rezepte zu verkaufen. Und über die Frage, wie wir Settings in der Jugendhilfe so belastbar machen können, dass junge Menschen nicht immer wieder weitergereicht werden, sobald es schwierig wird. Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/ Mehr zu Andreas Sandvoß: Website: https://andreas-sandvoss.de/
Careleaver-Perspektive: Was Jugendhilfe von jungen Menschen lernen muss (mit Valeria Anselm)
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(S02|F09) Was bedeutet es, in einer Wohngruppe aufzuwachsen? Und was macht es mit jungen Menschen, wenn Aufmerksamkeit, Sicherheit und verlässliche Beziehungen dauerhaft zu knappe Ressourcen sind? In dieser Folge Gleisgeflüster spricht Andreas mit „Shootingstar“ Valeria Anselm über stationäre Jugendhilfe aus Careleaver-Perspektive. Valeria ist Autorin, Aktivistin, Careleaver und eine wichtige Stimme für junge Menschen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie, sondern in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfen aufgewachsen sind. Bekannt geworden ist sie unter anderem durch ihr Buch „Das ist (nicht) mein Zuhause“ — ein Buch, das ursprünglich gar nicht für die große Öffentlichkeit gedacht war, sondern für ihre Mitbewohner:innen in der Wohngruppe. Es sollte etwas bleiben, wenn Valeria irgendwann auszieht: ein Text für die jungen Menschen, die nach ihr kommen und vielleicht genau dieses Gefühl brauchen, nicht allein zu sein. In der Folge geht es um ihr Buch, um Lesungen in Wohngruppen, um gelebte Expertise, um Fachkräfte, die helfen wollen und trotzdem Teil eines überlasteten Systems sind. Es geht um Aufmerksamkeit als Grundbedürfnis, um Abbrüche, Bindung, Nähe und Distanz, um das Label „Systemsprenger“ und die Frage, ob nicht oft eher das System junge Menschen sprengt. Valeria spricht offen darüber, wie sich Jugendhilfeerfahrungen langfristig auswirken können, warum „funktionieren“ nicht dasselbe ist wie gesund sein, und weshalb Hilfe manchmal erst möglich wird, wenn Fachkräfte bereit sind, außerhalb der üblichen Schablonen zu denken. Eine Folge über Wohngruppen als eigene kleine Welten, über Schmerz, Wut und Sichtbarkeit, aber auch über Räume, in denen Geschichten erzählt werden dürfen, die viel zu lange nicht gehört wurden. Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/ Mehr zu Valeria Anselm: Buch: https://www.manulit.de/product/4099276460883151217 Instagram: https://www.instagram.com/hope.forlifee
Die Folge, mit der du endlich mitreden kannst | Unsere FAQ
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Was bedeutet Jugendhilfe eigentlich genau und warum ist dieses System für Außenstehende oft so schwer zu verstehen? In dieser Folge von Gleisgeflüster wird es bewusst grundlegend. Patrick S., Social Media Manager der Erfolgsbringer Werbeagentur und verantwortlich für den Schnitt der Gleisgeflüster Podcastfolgen, stellt Andreas Kraniotakes die Fragen, die sich viele Menschen stellen, wenn sie zum ersten Mal mit Jugendhilfe, Intensivpädagogik oder sogenannten “Systemsprengern” in Kontakt kommen. Es geht um Begriffe, Zuständigkeiten, Abläufe und Missverständnisse. Was macht ein freier Träger? Wann kommt Jugendhilfe überhaupt ins Spiel? Warum können manche jungen Menschen nicht in klassischen Angeboten gehalten werden? Und weshalb geht es in der Intensivpädagogik nicht einfach nur um Regeln, sondern vor allem um Beziehung, Haltung und Verlässlichkeit? Diese Folge ist eine Einstiegsfolge für alle, die keine fachliche Vorbildung mitbringen, aber verstehen möchten, worüber bei Gleisgeflüster eigentlich gesprochen wird. Verständlich, direkt und ohne Fachsprache, die mehr ausschließt als erklärt. Eine gute Folge für neue Zuhörer:innen, Angehörige, Interessierte, Studierende und alle, die sich schon einmal gefragt haben: Was passiert da eigentlich im System Jugendhilfe? #jugendhilfe #intensivpädagogik #systemsprenger #gleisgeflüster #deeskalation #beziehung #trauma #resilienz #sozialearbeit Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/
System Jugendhilfe: Wenn Praxis das System verändern dürfte
Was würden Menschen aus der Praxis verändern, wenn sie an einer Stelle im System Jugendhilfe ansetzen könnten? In dieser besonderen Folge von Gleisgeflüster hört ihr die Antworten auf eine Frage, die Andreas Kraniotakes allen Gäst:innen aus Staffel 1 gestellt hat: Welche eine Sache würdest du am System ändern, wenn du könntest? Wir sprechen über Strukturen, die Fachkräfte ausbremsen, über Schnittstellen, die junge Menschen verlieren, und über Veränderungen, die aus unserer Sicht längst notwendig wären. Dabei geht es nicht um einfache Schuldzuweisungen., es geht um Perspektiven aus der Praxis. Um Jugendhilfe, Schule, Verwaltung, Psychiatrie, Politik und die Frage, wie Zusammenarbeit besser gelingen kann, wenn alle Beteiligten wirklich hinschauen. Vielleicht zeigt gerade diese Frage, worum es in Gleisgeflüster immer wieder geht: Veränderung beginnt dort, wo Menschen ehrlich aussprechen, was sie täglich erleben.
Anfangen in der Jugendhilfe: Was wir dir mitgeben
Was hilft, wenn man neu in der Jugendhilfe anfängt und plötzlich merkt: Dieses Arbeitsfeld lässt sich nicht aus Lehrbüchern allein verstehen? In dieser besonderen Folge von Gleisgeflüster hört ihr die Antworten auf eine Frage, die Andreas Kraniotakes allen Gästen aus Staffel 1 gestellt hat: Welchen Rat würdest du Menschen geben, die neu in der Jugendhilfe anfangen? Entstanden ist ein Zusammenschnitt voller Erfahrung, Haltung und ehrlicher Einblicke. Die Gäste sprechen darüber, warum Geduld oft wichtiger ist als schnelle Lösungen, weshalb Beziehung nicht einfach eine Methode ist und warum junge Menschen mehr brauchen als Konzepte, Diagnosen oder gut gemeinte Pläne. Es geht um Anfängerfehler, um Mut, um Reflexion und um die Frage, wie man in einem herausfordernden System handlungsfähig bleibt, ohne abzustumpfen. Eine Folge für Berufseinsteiger:innen, Studierende, erfahrene Fachkräfte und alle, die sich daran erinnern möchten, worauf es in der Jugendhilfe wirklich ankommt. Vielleicht ist genau das der Kern dieser Staffel: Jugendhilfe beginnt nicht mit perfekten Antworten. Sie beginnt mit Haltung, Zuhören und der Bereitschaft, dranzubleiben.
Der eigentliche Skandal hinter MICHAEL WINTERHOFF
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Michael Winterhoff galt jahrelang als Deutschlands bekanntester Kinderpsychiater, Bestsellerautor und gefragter TV-Experte. Heute steht sein Name für einen der größten Skandale der Kinder- und Jugendpsychiatrie der letzten Jahre. Der Prozess gegen Michael Winterhoff begann am 12. Februar 2025 vor dem Landgericht Bonn. Am 4. März 2026 wurde er wegen vorsätzlicher Körperverletzung in sieben Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung in einem weiteren Fall zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Urteil ist bislang noch nicht rechtskräftig. Die Ideen von Winterhoff wurden in Fachkreisen schon seit vielen Jahren kritisch gesehen. Trotzdem wurde er in der öffentlichen Wahrnehmung gefeiert, bekam große Bühnen, Talkshowauftritte und enorme mediale Aufmerksamkeit. Warum eigentlich? In diesem Video spricht Andreas Kraniotakes darüber, wie es so weit kommen konnte, warum einfache Antworten auf komplexe Probleme gesellschaftlich so attraktiv sind und was der Fall über Jugendhilfe, Psychiatrie, Autorität und unseren Umgang mit „auffälligen“ Kindern verrät. Es geht nicht nur um eine Einzelperson. Es geht um Systeme, Macht, Verantwortung und darum, warum Kinder oft keine echte Stimme haben. Die ARD-Dokumentation über den Fall Winterhoff: https://www.ardmediathek.de/video/der-kinderpsychiater-die-macht-des-dr-winterhoff/folge-1-der-star-s01-e01/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNDFhODg5NTgtNjVjNy00MzJiLTk5MzEtNzk3MGVlOTJiM2U4 Kinderpsychiater vor Gericht - Aufstieg & Fall des Dr. Winterhoff (1/3) | WDR Doku: https://youtu.be/0jZ1n23t5V8?si=LZTUhclfLMu-fMwd Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/
FASD: die UNSICHTBARE Behinderung (mit Carina Eßer)
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(S02|F04) FASD begegnet uns in der Jugendhilfe vermutlich häufiger, als wir denken. Und genau das ist Teil des Problems: Viele betroffene Kinder und Jugendliche werden nicht als beeinträchtigt erkannt, sondern als „faul“, „unmotiviert“, „schwierig“ oder „nicht erziehbar“ abgestempelt. In dieser Folge Gleisgeflüster spricht Andreas mit Carina Eßer über die Fetale Alkoholspektrumstörung, kurz FASD. Carina ist pädagogische Fachkraft, Pflegemutter eines betroffenen Kindes und Expertin für ein Thema, das in Pflegefamilien, Jugendämtern, Schulen und intensivpädagogischen Hilfen dringend mehr Aufmerksamkeit braucht. Es geht um Alkohol in der Schwangerschaft, Schuld und Scham, gesellschaftliche Verantwortung, Diagnostik, Pflegekinderhilfe, Jugendhilfeabbrüche und die Frage, warum klassische Pädagogik bei FASD oft an ihre Grenzen kommt. Eine Folge über eine unsichtbare Behinderung, über Menschen, die häufig falsch verstanden werden, und über Systeme, die besser helfen könnten, wenn sie früher genauer hinschauen würden. Folgt uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/gleisgefluester_podcast/ https://www.instagram.com/jugendhilfe.gleis9dreiviertel/ Carina Eßer (FASD Coaching): https://www.fasd-coaching.de/FASD Deutschland e. V. https://www.fasd-deutschland.de/
Vom „Systemsprenger“ und Obdachlosigkeit in ein neues Leben (mit Yannick)
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In dieser Folge von Gleisgeflüster sprechen Andreas Kraniotakes und Yannick – und zwar nicht über junge Menschen in der Jugendhilfe, sondern mit einem, der sie selbst durchlebt hat. Mit drei Jahren kam Yannick in die Kinder- und Jugendhilfe, später folgten mehr als 15 Einrichtungen und eine geschlossene Unterbringung mitten in der Pubertät. Ein Lebensweg, der oft unter dem Begriff „Systemsprenger“ zusammengefasst wird. Doch was bedeutet das eigentlich aus der Perspektive eines Betroffenen? Yannick erzählt offen von Erfahrungen zwischen Wegsperren, Beziehungsabbrüchen und fehlender Aufklärung – aber auch davon, was ihm tatsächlich geholfen hat. Es geht um Macht, Grenzen, Vertrauen und die Frage, warum Beziehung oft der entscheidende Faktor ist. Heute steht er an einem ganz anderen Punkt: eigene Wohnung, Beziehung, Arbeit im Tiefbau. Eine Entwicklung, die viele ihm so nicht zugetraut hätten. Eine ehrliche Folge über Brüche, Wendepunkte und darüber, was Jugendhilfe leisten kann – und wo sie genauer hinschauen muss.
Wissenschaft, die Jugendhilfe WIRKLICH verändern kann (mit Marion Moos)
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Warum scheitert gute Jugendhilfe manchmal nicht am fehlenden Wissen, sondern daran, dass dieses Wissen nicht im Alltag ankommt? In dieser Folge von Gleisgeflüster spricht Andreas Kraniotakes mit Marion Moos vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz über Praxisforschung, Beteiligung und die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich in der Kinder- und Jugendhilfe ankommen. Marion Moos gibt Einblicke in ihre Arbeit zwischen Forschung, Praxis und Fachpolitik. Es geht darum, warum Wissenschaft in der Jugendhilfe nicht im Elfenbeinturm stattfinden darf, welche Rolle junge Menschen und Familien in Forschungsprozessen spielen und warum Beteiligung weit mehr ist als ein pädagogisches Schlagwort. Gemeinsam sprechen Andreas und Marion über die großen Baustellen der Jugendhilfe: die Zusammenarbeit zwischen freien und öffentlichen Trägern, fehlende Standards, Machtfragen, Hilfeplanung, Fachkräftemangel und den schwierigen Transfer von Wissen in den Alltag. Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf einem aktuell hochrelevanten Thema: Sicherheitsdienste und Deeskalationsteams in der Jugendhilfe. Wann können solche Strukturen sinnvoll sein? Wo liegen Risiken? Warum braucht es dringend verbindliche Standards? Und weshalb darf Sicherheit niemals als Ersatz für Pädagogik verstanden werden? Eine Folge über Forschung, die nicht nur Daten sammelt, sondern Praxis verändern will. Über junge Menschen, deren Perspektive ernst genommen werden muss. Und über die Verantwortung, genauer hinzuschauen, bevor wieder etwas passieren muss.
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