IT Skunk Works - ITAM and More

IT Skunk Works - ITAM and More

by Jan Hachenberger
Season 5

Aus A und O wird I und O

In dieser On-the-Road-Episode auf dem Weg in die Schweiz 🚗🎙️ wird es wieder philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" über die Frage, die sich jedes Unternehmen beim Austausch von Kernsystemen stellen sollte. Aus A und O wird I und O. 🤔 Alpha und Omega, Anfang und Ende. Ich nehme das Bild und drehe es. Denn wenn ein altes Kernsystem ausgetauscht wird, sei es weil die IT die technischen Schulden nicht mehr stemmt, weil der Softwarehersteller die Preise um 30 bis 40 Prozent anhebt oder weil das Business unzufrieden ist, dann passiert fast immer der gleiche Fehler: Man nimmt die alten Prozesse und packt sie in ein neues technisches Kleid. Das neue System sieht schön aus, aber innen steckt die alte SAP ECC-Puppe. 📦 Mein Plädoyer: Nutzt genau diesen Moment. Ersetzt das A durch ein I. Input und Output. Was löst einen Prozess aus? Was muss am Ende dabei herauskommen? Und alles dazwischen ist verhandelbar. Nicht evolutionär, sondern revolutionär. Echte Transformation statt „aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nichts". ⚙️ Kernbotschaft: Wirf nicht neue Technologie auf ein altes Problem und hoff, dass der Schmerz weggeht. Frag zuerst: Machen wir die richtigen Dinge? Und dann erst: Machen wir sie richtig? 🚀

KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? Eine (etwas philosophische) Bestandsaufnahme

In dieser On-the-Road-Episode aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 🇦🇪🎙️ wird es philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" zur Frage, die gerade alle beschäftigt. KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? 🤔 Ich bin KI-Fan. Und trotzdem stelle ich Fragen, die unbequem sind. Denn wenn man es abstrahiert, hat KI genau zwei Einsatzbereiche: In großen Datenmengen Relevantes finden und aus vorhandenen Daten etwas Neues generieren. Beides mächtig. Beides nützlich. Aber keines davon ersetzt die entscheidende Frage: Was willst du eigentlich sagen, und warum? 🎯 Mit echten Beispielen aus meinem Alltag: Wie ich Claude nutze, um meinen neuen Roman auf Kontinuitätsfehler zu prüfen. Wie wir bei der KWC Professional mit Kinisto hunderte Seiten Leistungsverzeichnisse in Minuten auswerten statt tagelang mit Steuerung-F zu suchen. Und warum Copilot eine E-Mail schreiben kann, aber nicht weiß, was die Botschaft sein soll. ⚙️ Dazu die philosophische Kernfrage: Von der Steintafel über die Feder zur Schreibmaschine zum Computer zur KI. Jedes Werkzeug hat uns Zeit geschenkt. Aber was machen wir mit dieser gewonnenen Zeit? Mehr Content in gleicher Qualität? Oder bessere Gedanken, weil wir endlich Zeit zum Nachdenken haben? 🧠 Kernbotschaft: KI ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger. Die Frage ist nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist, ob wir wissen, wofür. 🚀

80 % Run, 20 % Innovation. Warum das kein Versagen ist

In dieser On-the-Road-Episode aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 🇦🇪🎙️ gibt es eine Klarstellung aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches": Wie viel Run-Budget ist eigentlich gesund? Und warum ist eine niedrige Run-Rate nicht automatisch ein Zeichen für Innovation? 🤔 Mein Split bei der KWC Professional: 80/20. Und ich erkläre, warum das in meiner Situation genau richtig ist. Die Wahrheit: Wenn die Run-Rate plötzlich auf 60 % sinkt, heißt das meistens nicht, dass die IT innovativer geworden ist, sondern dass das Gesamtbudget gestiegen ist, weil technische Schulden aufgelöst werden mussten. 📊 Dazu ein ehrlicher Blick auf die Strategien großer IT-Dienstleister, die sich gezielt auf den Run fokussieren, weil dort 80 % des Geldes liegen. Plus: Was wir gerade alles Neues bei der KWC Professional einführen und wo der eigentliche Spaß für jeden CDIO steckt. ⚙️🚀 Kernbotschaft: 80 % Run ist kein Versagen. 60 % Run ist kein Erfolg. Entscheidend ist, was hinter den Prozentzahlen steckt. 🎯

Die gemeinsame Sprache mit dem CFO: Wie ihr als CIO jenseits von Kostenstellen und Forecasts gehört werdet

In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ geht es um die vielleicht wichtigste Beziehung in eurer Rolle als CIO, und sie ist keine technische. Zwei Menschen schauen im Meeting auf dieselbe Folie und sprechen über völlig verschiedene Dinge: Der eine sieht eine Investition, der andere eine Position, die das Ergebnis belastet. Der eine seid ihr, der andere euer CFO. Mehr als die Hälfte der CFOs sagt, ihre IT-Verantwortlichen verstehen die finanzielle Wirkung von Technologie nicht gut genug. Das ist kein Technikproblem, sondern ein Übersetzungsproblem, und an genau diesem Punkt scheitern mehr CIO-Karrieren als an jeder Technologie. 😬 Ich zeige euch die drei Vokabeln, die jeder CFO sofort versteht (Geld, Zeit, Risiko), die CapEx-OpEx-Falle, in der technisch perfekte Cloud-Migrationen Vertrauen verspielen, und drei Ansätze, mit denen aus eurem Gegenspieler im Budget euer Verstärker im Vorstand wird. Mit drei echten Geschichten, zweimal gewonnen, einmal mit 40 Folien Architekturdiagrammen verloren. 🚀 Kernbotschaft: Das Geld ist da, weltweit erstmals über 6 Billionen Dollar. Die Frage ist nur, ob ihr die richtige Geschichte dazu erzählt. 🧭

Erst das Warum, dann die Zahlen: Geschäftsziele für die IT, die wirklich tragen

In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ drehe ich die Perspektive um: Bevor ihr das Richtige messen könnt, müsst ihr wissen, worauf ihr eigentlich hinarbeitet. Eine neue Folge aus „The Life of a CIO – a Report from the Trenches". 🎯🔥 Stellt euch vor, ihr sollt eine Brücke bauen, aber niemand sagt euch, wohin sie führen soll, wer sie nutzt oder was darüber muss. Nur Budget, Termin und „baut eine gute Brücke". Genau in dieser Situation ist die IT jeden Tag. Denn die meisten Zielbeschreibungen, die ich sehe, sind gar keine Ziele, sondern Aufgabenlisten, Aktivitäten oder schlimmstenfalls Ankündigungen: „Wir migrieren 70 % in die Cloud", „Wir machen irgendwas mit KI". Schön und gut, aber keine Antwort auf das Einzige, was zählt: Warum? 🤔 Ich zeige euch die drei Quellen tragfähiger Geschäftsziele: die Unternehmensstrategie (Ausgangspunkt, nicht Ziel), die operativen Schmerzpunkte (das Gold, das gerne übersehen wird) und die externen Verschiebungen, von NIS2 über AI Act bis zum Wettbewerber, der plötzlich mit dem sexy Produkt um die Ecke fliegt. Dazu mein Vier-Fragen-Test, mit dem aus zwanzig Kandidaten am Ende drei bis fünf Ziele werden, egal wie groß das Unternehmen ist. 🔍 Danach wird's ehrlich: die Falle der stillen Verantwortungsübernahme, bei der die IT mit einer Lösung dasteht, die keiner nutzt. Mein Gegenmittel ist der Co-Owner aus dem Geschäft, mit Namen, Budget und Bonuszielen, plus der eine simple Test, der euch Monate falscher Hoffnung erspart. Und wie ihr das Gespräch wirklich führt: nicht mit einer Lösung, sondern mit einer Hypothese. ⚙️ Mit vier echten Praxisbeispielen, von der Filiale, die statt in zwölf in dreieinhalb Wochen öffnet, über das 48-Stunden-Angebot bis zum siebenstellig vermiedenen Bußgeld und dem Erfahrungswissen, das mit der Belegschaft nicht in Rente gehen darf. 🚀 Kernbotschaft: Kennzahlen sind nur das Echo eurer Ziele. Stimmen die Ziele nicht, klingt das Echo hohl, egal wie schön das Dashboard ist. Also: Fragt nach dem Warum, bevor ihr das Wie plant. 🧭

Gedacht, gesagt, missverstanden. Warum Kommunikation so oft scheitert

In dieser On-the-Road-Episode 🚗🎙️ auf dem Weg in die Schweiz wird es ausnahmsweise philosophisch statt technisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches” zum Thema Kommunikation. Warum reden wir aneinander vorbei, obwohl wir doch alle die gleiche Sprache sprechen? Spoiler: Tun wir oft gar nicht. 🤔 Ich zerlege den Prozess in vier Stufen: Gedacht ist noch nicht gesagt. Gesagt ist noch nicht verstanden. Verstanden ist noch nicht einverstanden. Einverstanden ist noch nicht umgesetzt. An jeder Stufe gehen Informationen verloren. ⚠️ Dazu drei Ebenen, die es besonders schwer machen: die IT als eigene Sprachwelt, die außerhalb der Bubble niemand versteht. Englisch als Brückensprache, bei der zwei Nicht-Muttersprachler aneinander vorbeireden. Und kulturelle Unterschiede, die selbst zwischen Deutschland, Frankreich und den Emiraten für Missverständnisse sorgen. Mit ehrlichen Beispielen aus meinem CDIO-Alltag bei der KWC Professional. 🌍 Kernbotschaft: Die meisten Missverständnisse sind kein böser Wille. Sie sind das Ergebnis von zu wenig Zeit, zu wenig Klarheit und zu wenig Bereitschaft, sich in die Gegenseite hineinzuversetzen.

Grüne Zahlen, blinde Vorstände Warum die meisten IT-Kennzahlen nichts beweisen

In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ knöpfe ich mir ein Thema vor, das in jeder IT-Abteilung heilig ist und trotzdem meistens ins Leere läuft: IT-Kennzahlen. Eine neue Folge aus „The Life of a CIO – a Report from the Trenches". 📊🔥 Die Szene kennt ihr: Du stehst vor dem Vorstand, LED-Wand voller Dashboards, 99,76 % Verfügbarkeit, Tickets minus 11 %, IT-Kosten pro Kopf gesunken. Am Ende sagt jemand: „Danke, sehr interessant." Übersetzt: Ich habe null verstanden und weiß immer noch nicht, was die IT eigentlich für dieses Unternehmen leistet. 😬 Ich zerlege vier heilige Kühe des IT-Reportings: IT-Kosten pro User, IT-Anteil am Umsatz, Systemverfügbarkeit mit Nachkommastellen und die Anzahl gelöster Tickets. Keine davon ist falsch, aber alle vier messen die IT von innen, nicht ihren Beitrag nach außen. Und ja, eine grüne Zahl kann auch einfach bedeuten, dass der Nenner wächst, nicht der Zähler. 📉 Danach wird's konstruktiv: Sechs Kennzahlen, die wirklich zeigen, ob die IT erfolgreich ist: Time to Value, Run/Grow/Transform, Geschäftsergebnisbeitrag, Risiko-Exposition in Euro statt in Patch-Zahlen, Mitarbeiterproduktivität und Veränderungsfähigkeit (DORA). Mit echten Beispielen, auch aus meinem eigenen Alltag als CDIO. ⚙️🎯 Plus: Warum auch gute Kennzahlen lügen können (Goodharts Gesetz), ein zweistufiges Reporting-Modell, das Gartner weiterdenkt und eine einzige Frage, mit der ihr euer komplettes Dashboard entrümpeln könnt. 🧹 Kernbotschaft: Misst du Kosten und Verfügbarkeit, misst du Existenz. Misst du Wirkung, misst du Erfolg. Und Existenz darf eigentlich niemand mehr in Frage stellen. Die Frage ist: Was hätte dein Unternehmen ohne dich nicht erreicht? 🚀

Von Lego Duplo zu Lego Technic – Wie TPM in der Praxis wirklich funktioniert

In dieser Special-On-The-Road-Episode 🚗🎙️ – aufgenommen im Mietwagen auf dem Weg ins Valley of Fire bei Las Vegas – wird aus der Theorie Praxis: Wie sieht Technologie-Portfolio-Management eigentlich im echten Unternehmensalltag aus? Nach dem ISO-Workshop und den intensiven Diskussionen der letzten Tage nehme ich euch mit in einen konkreten Erfahrungsbericht aus meiner Rolle als interim CDIO bei der KWC. Von der SAP-lastigen Referenzarchitektur, die eher an Lego Duplo erinnerte, über den Austausch von Dienstleistern mit 40–50 % Kostensenkung bis hin zur Einführung von fünf neuen Applikationen in nur sechs Monaten. 🧱💡 Ich spreche darüber, warum ein guter Functional Fit allein nicht reicht, weshalb auch der Betrieb und die Service-Organisation Teil von TPM sein müssen – und warum die beste IT-Strategie nichts bringt, wenn sie schneller läuft als das Business folgen kann. ⚙️📊 Außerdem: Warum Forrester's High-Performance-IT Ansatz fast schon der Blueprint für TPM ist und wie der neue ISO-Standard bis November Gestalt annehmen wird. 🚀

Vegas, Lego und der Perfect Fit Was Technologie-Portfolio-Management wirklich bedeutet

In dieser Special-Walking-Episode 🚶‍♂️🎙️ – aufgenommen auf dem Fußweg durch Las Vegas, vorbei an Planet Hollywood und der Baustelle des neuen Hard Rock Hotels – geht es um eine fundamentale Frage: Warum reicht IT-Asset-Management allein nicht mehr aus? 🏗️💻 Zwischen Straßenlärm, Musik und Vegas-Atmosphäre entsteht eine ungefilterte Folge über die Grenzen klassischer ITAM-Ansätze, den viel zu starken Fokus auf Lizenz-Compliance und die Frage, warum sich eine ganze Branche seit Jahren im Kreis dreht. 🔄🤔 Ich erkläre, woher IT-Asset-Management eigentlich kommt – von der ISO 55000 für klassisches Asset-Management über die ISO 19770 bis hin zur Fixierung auf Software-Lizenzierung – und warum genau diese Herkunft das Thema bis heute in einer Sackgasse festhält. 📜🔒 Dabei stelle ich das Konzept vor, das wir mit „Project Paradigm" in unserer Arbeitsgruppe entwickeln: Technologie-Portfolio-Management (Arbeitstitel) – ein Ansatz, der nicht nur fragt, ob wir compliant sind, sondern ob das, was wir an Technologie einsetzen, wirklich den bestmöglichen Fit für unser Unternehmen liefert. 🎯🧩 Kernbotschaft: IT-Asset-Management ist nicht tot – aber es gehört in die zweite Reihe. Die Zukunft liegt im strategischen Blick auf das gesamte Technologie-Portfolio. 🚀

Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 6 - CIO Lektionen

In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ geht es um das Finale meiner Mini-Serie „Wenn Digitalisierung scheitert“ – und um die entscheidende Frage: Warum braucht Digitalisierung echte Führung? 🚀 Nach fünf Folgen über gescheiterte Plattformen, KI ohne Datenbasis, schlechte User Experience, Buzzword-IT und die Customization-Hölle ziehe ich die CIO-Lektionen daraus. Denn viele Digitalisierungsprojekte scheitern nicht an Servern, Code oder Algorithmen, sondern an falschen Annahmen, fehlender Klarheit und mangelnder Führung. ⚠️📉 Ich zeige, warum Transformation nicht funktioniert, wenn Management sie nur ankündigt, aber selbst nicht lebt. Warum Talk the Talk nicht reicht – und warum am Ende nur Walk the Walk zählt. 💡 Dazu geht es um klare Prinzipien für CIOs und Führungskräfte: Plattformen selbst nutzen, Daten vor KI stellen, Adoption wichtiger nehmen als Perfektion, Buzzwords durch Architektur ersetzen, Standards vor Sonderwegen schützen und echte Ownership übernehmen. 🧭⚙️ Kernbotschaft: Jede gute Idee bleibt nur eine Idee, solange das Management sie nur ankündigt. Realität wird sie erst, wenn Führung sie selbst lebt. 🚀
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